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Praxis Theresa Schultze

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
& systemische Beratung für Erwachsene

Psychotherapie Psychotherapie (Duotone)

Psychotherapie

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, das innere Erleben des Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und eine Entwicklung in Richtung Stabilität, Selbstvertrauen und emotionaler Verarbeitung zu ermöglichen. Ich arbeite dabei je nach Alter, Entwicklungsstand und Persönlichkeit mit verschiedenen Zugängen – über das Spiel, kreative Ausdrucksformen oder im gemeinsamen Gespräch.
Ich biete psychotherapeutische Einzel- und Gruppentherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr an. Mein Angebot richtet sich an junge Menschen, die sich beispielsweise emotional belastet oder überfordert fühlen, in inneren Konflikten stecken, keine Worte für ihr Innenleben finden oder in ihrem Verhalten auffallen.
Im Rahmen einer laufenden Therapie finden je nach Bedarf und Alter begleitende Gespräche mit Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen statt. Diese dienen dem Austausch über die Entwicklung im therapeutischen Prozess und der Unterstützung im familiären Alltag.

In der Einzeltherapie begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr in herausfordernden Entwicklungsphasen, bei seelischen Belastungen, familiären Konflikten oder inneren Spannungen. Im geschützten therapeutischen Rahmen können Gefühle zugelassen, innere Themen verstanden und neue Handlungs- oder Beziehungsmuster entwickelt werden. Die Therapie findet in der Regel 1x pro Woche für 50 Minuten statt. Für jüngere Kinder stehen kreative und spielerische Methoden im Vordergrund, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen das gemeinsame Gespräch.

Mögliche Themen können sein:

  • Ängste, Unsicherheiten oder Rückzug
  • Erhöhte Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen
  • Schlafprobleme, innere Unruhe
  • Selbstwertprobleme oder Selbstzweifel
  • Traurigkeit, Überforderung, depressive Verstimmungen
  • Verlust- und Trennungserfahrungen
  • Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung
  • Überforderung durch schulische Anforderungen oder Leistungsdruck
  • Konflikte in der Familie oder mit Gleichaltrigen
  • Verhaltensauffälligkeiten, Wut, Impulsivität
  • psychosomatische Beschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen ohne medizinischen Befund)
  • Identitätsfragen in der Adoleszenz
  • Soziale Unsicherheiten oder Mobbingerfahrungen
  • Belastende Erfahrungen oder Traumata

Mein psychotherapeutisches Angebot für Kinder und Jugendliche richtet sich an Privatversicherte, Selbstzahler*innen sowie an gesetzlich Versicherte nach dem Kostenerstattungsverfahren.

„Für viele Kinder und Jugendlichen kann bereits die positive Erfahrung in einer Gruppe heilend sein.“ (in Anlehnung an I.Yalom)

In der Gruppentherapie erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr, dass sie mit ihren Themen nicht allein sind. Der Austausch mit Gleichaltrigen kann besonders entlastend wirken – gerade auch dann, wenn Gefühle wie Scham, Unsicherheit oder Rückzug das Erleben prägen. Die Gruppe bietet einen geschützten sozialen Erfahrungsraum, in dem neue Beziehungserfahrungen gesammelt, Kommunikationsmuster erprobt und Selbstwirksamkeit gestärkt werden können.

Aus tiefenpsychologischer Perspektive wird die Gruppe nicht nur als soziales Lernfeld verstanden, sondern als spiegelnder Erfahrungsraum für innere Beziehungsmuster. Die Art und Weise, wie sich ein Mensch in der Gruppe bewegt – wie er Nähe gestaltet, Grenzen setzt, auf andere reagiert oder sich zurückzieht – gibt Aufschluss über unbewusste Beziehungserfahrungen und konflikthafte innere Anteile. Die Gruppe wirkt wie eine kleine soziale Welt, in der bisherige Beziehungsmuster sichtbar und gleichzeitig korrigierende Erfahrungen möglich werden. Rückmeldungen von Gleichaltrigen, das Erleben von Zugehörigkeit, aber auch von Auseinandersetzung, fördern die emotionale Entwicklung und ermöglichen ein realistischeres Selbstbild.

In den von mir geführten therapeutischen Gruppen entstehen Räume, in denen emotionale Themen ausgedrückt, verstanden und gemeinsam bearbeitet werden können. Die Gruppe bietet dabei Halt, Resonanz und Struktur – sie macht Beziehung erlebbar und Veränderung erfahrbar.

Gruppentherapie kann für sich alleine stehen und auch begleitend zur Einzeltherapie stattfinden – sie bringt oft neue Aspekte zur Sprache und vertieft den therapeutischen Prozess auf eine andere Weise.

Inhalte und Ziele einer Gruppentherapie können u. a. sein:

  • Selbstwertstärkung und Förderung der eigenen Position in der Gruppe
  • Soziale Kompetenzen und Empathiefähigkeit entwickeln
  • Eigene Gefühle und Bedürfnisse besser wahrnehmen und mitteilen
  • Umgang mit Impulsen, Konflikten und Grenzen
  • Sicherheit im Kontakt mit Gleichaltrigen gewinnen
  • Akzeptanz und Selbstakzeptanz erleben
  • Vertrauen in sich und andere aufbauen
  • Rückmeldung erleben und Selbstbild reflektieren
  • Neue Beziehungserfahrungen sammeln
  • Umgang mit Leistungsdruck oder Schulangst
  • Reden in der Gruppe lernen und sich zeigen dürfen
  • Entlastung durch den Austausch mit Gleichaltrigen
  • Gefühle wie Scham, Wut, Angst oder Traurigkeit gemeinsam besser verstehen lernen

Die Gruppentherapie ist insbesondere auch dann sinnvoll, wenn Themen wie soziale Unsicherheiten, Konflikte mit Gleichaltrigen, Selbstwertprobleme oder emotionale Belastungen im Vordergrund stehen. Je nach Anliegen und Alter biete ich themenspezifische oder altersbezogene Gruppen an – in einer festen, verbindlichen oder fortlaufenden und offenen Zusammensetzung.
Informationen zu aktuellen Gruppenangeboten gebe ich gern auf Anfrage.

Mein psychotherapeutisches Angebot für Kinder und Jugendliche richtet sich an Privatversicherte, Selbstzahler*innen sowie an gesetzlich Versicherte nach dem Kostenerstattungsverfahren.

Beratung Beratung (Duotone)

Beratung

Unabhängig von einer Therapie biete ich zudem ein eigenständiges Beratungsangebot für Eltern und Familien an. In diesen Gesprächen kann zunächst eine erste Orientierung stattfinden: Welche Faktoren tragen zur aktuellen Belastung bei? Welche Dynamiken führen zu wiederkehrenden Konflikten? Was braucht das Kind – und was brauchen die Erwachsenen? Gemeinsam entwickeln wir ein besseres Verständnis für die Gesamtsituation und klären, welche Möglichkeiten der Unterstützung im jeweiligen Fall sinnvoll und hilfreich sein können.

„Die größte Quelle von Stress in einer Familie ist das unausgesprochene Bedürfnis, gesehen und gehört zu werden.“ (Virginia Satir)

Eltern und enge Bindungspersonen stehen oft vor der Herausforderung, vielen Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden – den Bedürfnissen des Kindes, den eigenen, dem Familienleben und nicht zuletzt den beruflichen Verpflichtungen. Gerade der Spagat zwischen Arbeit, Betreuung und Beziehungsgestaltung bringt viele an die Grenze ihrer Kräfte. Ob alleinerziehend, in Partnerschaft oder Patchworkkonstellation: Spannungen, Missverständnisse und das Gefühl, nicht weiterzuwissen, sind keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags vieler Familien.

Auch wenn Eltern ihr Kind gut kennen und früh wahrnehmen, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, kann es entlastend sein, innezuhalten und gemeinsam auf die Situation zu schauen: Was belastet aktuell? Welche Muster wiederholen sich? Wo fehlt es an Verständnis – für das Kind, füreinander oder für sich selbst?

Ich biete einen geschützten Rahmen, in dem Sie neue Perspektiven entwickeln, eigene Bedürfnisse wahrnehmen und mit herausfordernden Situationen konstruktiver umgehen können. Ziel ist es, die Kommunikation zu stärken, den Blick füreinander zu öffnen und ein Miteinander auf Augenhöhe zu fördern.

Sich als Eltern – gemeinsam oder getrennt – bewusst Zeit füreinander und die Familie zu nehmen, kann ein wertvoller erster Schritt sein: hin zu mehr Verbindung, Klarheit und gegenseitigem Verständnis.

Die Eltern- und Familienberatung kann einmalig, therapiebegleitend oder als eigenständiger Beratungsprozess genutzt werden.
Das Beratungsangebot richtet sich an Selbstzahler*innen.

Nicht immer geht es darum, alles zu verändern – manchmal hilft es, innezuhalten und neu zu sortieren, was wichtig ist. Konflikte, wiederkehrende Muster oder das Gefühl innerlich festzustecken können Hinweise darauf sein, dass etwas angeschaut und neu verstanden werden möchte.

Die systemische Sichtweise betrachtet persönliche Anliegen im Zusammenhang mit sozialen Beziehungen – in Familie, Partnerschaft oder Beruf. Belastungen entstehen selten isoliert, sondern im Zusammenspiel mit unserem Umfeld. Gleichzeitig birgt dieses Zusammenspiel auch Potenziale für Entwicklung und Entlastung.

Ich unterstütze Sie dabei, Muster zu erkennen, Klarheit zu gewinnen und neue Handlungsspielräume zu erschließen. Die Beratung richtet sich an Erwachsene in schwierigen Lebensphasen, bei Entscheidungsfragen oder dem Wunsch nach persönlicher Neuorientierung.

Systemische Beratung ist kein psychotherapeutisches Angebot, sondern ein gesprächsbasiertes Format zur Klärung, Reflexion und Entwicklung. Sitzungen dauern 50 Minuten und können einmalig oder regelmäßig stattfinden.
Das Beratungsangebot richtet sich an Selbstzahler*innen.

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, trotzdem weiterzugehen.“ (Luise Reddemann)

Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, zeigen oft Verhaltensweisen, die für Außenstehende schwer einzuordnen sind: beispielsweise Rückzug, emotionale Schwankungen, Wutausbrüche, Überanpassung oder scheinbar „grundloses“ Verhalten. Dahinter stehen meist unbewusste Versuche, mit innerer Not umzugehen – oft ohne Worte.

Die psychotraumatologische Fachberatung unterstützt dabei, solche Signale besser zu verstehen und im Alltag sensibel und stabilisierend zu reagieren. Sie richtet sich an Eltern, Pflege- und Adoptivfamilien, pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Mitarbeitende im Hilfesystem.

Viele von ihnen stehen vor ähnlichen Fragen: Wie kann ich helfen, ohne zu überfordern? Wie erkenne ich, was wirklich hinter einem Verhalten steht? Wie gehe ich mit eigener Unsicherheit oder Überforderung um?

In der Beratung geht es darum, Verhalten im Zusammenhang früherer Erfahrungen zu betrachten, ohne vorschnelle Bewertung. Es braucht keine Perfektion, sondern Präsenz, Klarheit und Mitgefühl. Zugleich darf auch das eigene Belastungserleben Raum bekommen – denn wer gut für sich sorgt, kann andere sicherer begleiten.

Die Fachberatung ist kein therapeutisches Angebot. Sie kann entlasten, Orientierung geben und zur Stabilisierung im Umfeld beitragen – in Einzelberatungen, fallbezogenen Gesprächen oder als begleitender Prozess.

Über mich Über mich (Duotone)

Über mich

Ich bin approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit tiefenpsychologischer Ausrichtung, Gruppentherapiezulassung sowie Zusatzqualifikationen in Psychotraumatologie, systemischer Beratung und mehrjähriger Berufserfahrung in verschiedenen Feldern des Hilfesystems.

Ich arbeite traumasensibel, beziehungsorientiert und mit einem differenzierten Blick auf komplexe Familiendynamiken – getragen von dem Wunsch, Kindern und Jugendlichen einen sicheren therapeutischen Raum zu bieten, in dem Entwicklung möglich wird.

Mein beruflicher Weg begann in der stationären Jugendhilfe, wo ich über viele Jahre tätig war. Es folgten weitere Stationen im Frauenhaus, dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, in der stationären Familienpsychosomatik und Neonatologie der Uniklinik Gießen, in sozialpsychiatrischen Praxen und aktuell in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis in Bad Homburg, sowie der Selbstständigkeit in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutischer Privatpraxis in Frankfurt-Bockenheim.

Portrait Theresa Schultze (Duotone) Portrait Theresa Schultze (Farbe)
  • Seit 2021: Sozialpsychiatrische Praxis Hr. Dr. Weiffenbach, Bad Homburg v.d.H
    Diagnostik, ambulante Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • 2019–2022: Sozialpsychiatrische Praxis Fr. Dr. Susanne Schlüter-Müller, Frankfurt
    Diagnostik, ambulante Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Gruppentherapie
  • 2018–2019: Uniklinik Gießen, Familienpsychosomatik und Neonatologie
    Stationäre Einzel- und Familientherapie, stabilisierende Begleitung der Eltern von Frühgeborenen
  • 2013–2019: FeM-Mädchenhaus e.V. Frankfurt
    Sozialpädagogische Begleitung in der Mädchenzuflucht
  • 2012: Jugend- und Sozialamt Stadt Frankfurt am Main
  • 2011: Frauenhaus Frauen helfen Frauen e.V. Hochtaunuskreis
  • Approbation in tiefenpsychologisch fundierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
    Wiesbadener Akademie für Psychotherapie
  • Fachkundenachweis Gruppenpsychotherapie in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie
    Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie
  • Fachberaterin für Psychotraumatologie
    Institut für Traumaberatung und Weiterbildung Frankfurt
  • M.A. Psychosoziale Beratung und Recht
    Schwerpunkt systemische Beratung in der Lebensspanne
    Frankfurt University of Applied Sciences
  • B.A. Soziale Arbeit
    Schwerpunkt Kinderschutz
    Frankfurt University of Applied Sciences

Meine Praxisräume

Ein kleiner Einblick in meine Praxisräume. Hier finden die Gespräche und Therapien in geschützter und freundlicher Atmosphäre statt.

Praxisraum 1 (Duotone) Praxisraum 1 (Farbe)
Kontakt Kontakt (Duotone)

Kontakt

Sie finden mich in Frankfurt-Bockenheim. Die Praxis ist gut erreichbar.